Es ist Ihr Leben!

Mühsam laufen muss nicht sein.

Mensch und Prothese – der Anfang

Jede Amputierte und jeder Amputierter bekommt in der Regel nach dem die Wunden abgeheilt sind eine sogenannte Interimprothese (Interim lateinisch ,, einstweilen‘‘) Haben sich die Stumpfverhältnisse stabilisiert, wird erst an der Definitivprothese begonnen.

Jede Prothese wir nach einem Standard aufgebaut der sich nach der jeweiligen Amputationsform ausrichtet.
Das gleiche gilt auch für den Prothesenfuß. Im Prothesenbau wird ein Standard für die ganzen statischen Parameter bei der Prothese verwendet, da bleibt oft wenig Platz für echte Fein Justierung.

Diese ist Aufwendig und wir auf ein Minimum beschränkt. Jeder weiß wie knapp die Kalkulationen für eine Prothese sind und somit wird das Haupt Augenmerk darauf gerichtet, dass die Patienten mit der neuen Prothese stehen und laufen können. 

Und viele unserer Leserinnen und Leser kennen es, läuft es sich im Sanitätshaus noch gut, beginnt bei ersten Schritten draußen, eine ganz andere Realität. Ist man erstmal wieder im eigenen Umfeld, hat man vielleicht einen besser passenden Schaft, aber der Rest ist eigentlich wie immer. Orthopädietechniker sind auch nur Menschen, denen Messfehler unterlaufen können. Der betroffene Patient merkt das aber nicht direkt, aber die Folgen im Alltag, wie zu enger Schaft, Vor Fuß hängen bleiben, überhöhter Kraftaufwand, zu schnelles, zu träges Auslösen der Prothese, Fehlhaltung und Fehlbelastungen, ungeeignete Schuhe usw. Die Amputierte die schon Jahre mit einer Prothese unterwegs sind kennen sich mit der Zeit aus. Wer erst kurz eine Prothese hat, kann nur dem Techniker glauben. Aber lesen Sie weiter, wie Sie optimal ihre Lauffähigkeit verbessern können.