mal so, mal so...

Dinge verändern sich, ich pass mich an.

Mensch und Prothese – der Anfang

Jede Amputierte und jeder Amputierter bekommt in der Regel nach dem die Wunden abgeheilt sind eine sogenannte Interimprothese (Interim lateinisch ,, einstweilen‘‘) Haben sich die Stumpfverhältnisse stabilisiert, wird erst an der Definitivprothese begonnen.

Jede Prothese wir nach einem Standard aufgebaut der sich nach der jeweiligen Amputationsform ausrichtet.
Das gleiche gilt auch für den Prothesenfuß. Im Prothesenbau wird ein Standard für die ganzen statischen Parameter bei der Prothese verwendet, ist da bleibt oft wenig Platz für echte Fein Justierung.

Diese ist Aufwendig und wir auf ein Minimum beschränkt. Jeder weiß wie knapp die Kalkulationen für eine Prothese sind und somit wird das Haupt Augenmerk darauf gerichtet, dass die Patienten stehen und laufen können. 

Und viele unserer Leserinnen und Leser kennen es, läuft es sich im Sanitätshaus noch gut, beginnt bei ersten Schritt aus dem Haus eine ganz andere Realität. Und ist man erstmal wieder im eigenen Umfeld, hat man vielleicht einen besser passenden Schaft, aber der Rest ist eigentlich wie immer. Orthopädietechniker sind auch nur Menschen, denen Messfehler unterlaufen können. Der betroffene Patient merkt das aber nicht direkt, aber die Folgen im Alltag, wie zu enger Schaft, Vorfuß hängen bleiben, zu schnelles Auslösen der Prothese, zu viel oder zu wenig Dämpfung usw.